Optimal versichert ins Leben

Schwanger? Da dürfen Eltern nicht nur ans rosa oder blau gestrichene Kinderzimmer denken: Der neue Erdenbürger braucht Versicherungen. Eine Übersicht.
Wirklich zwingend ist für Babys nur die Krankenversicherung und quasi zwingend die Haftpflichtversicherung

Eine Geburt lockt Versicherungsvertreter an wie Honig den Bären. Schon für Babys werden zum Beispiel Todesfall- und Sparversicherungen angeboten. Doch die Kleinen brauchen keinen Todesfallschutz, und um zu sparen, reicht ein simples Kindersparkonto, das von Götti, Gotte und Grosseltern zusätzlich gespeist werden kann.

Zudem ist das Invaliditätsrisiko bei Kindern über die staatliche Invalidenversicherung (IV) gedeckt – sie zahlt bei vielen Geburtsgebrechen und übernimmt behinderungsbedingte Ausbildungskosten. Sie finanziert später bei Erwerbsunfähigkeit eine Rente. Reicht diese nicht aus, zahlt die IV Ergänzungsleistungen.

Trotz dieser guten staatlichen Lösung erhalten Eltern viele Offerten für private Invalidenversicherungen. Wem der Schutz über die IV nicht genügt, der sollte darauf achten, dass bei der privaten Zusatzvariante Unfall wie Krankheit versichert sind.

Die Haftpflicht überprüfen

Ein Muss ist eine Haftpflichtversicherung. Haben die Eltern bereits eine Familiendeckung, ist das Kind darin eingeschlossen. Alleinerziehende sollten die Police überprüfen.

Ausserdem: Falls für den Nachwuchs grosse Anschaffungen in Sachen Wohnungseinrichtung nötig waren, sollte man – sofern vorhanden – die Hausratversicherung anpassen.

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